Ich und meine Gefühle

Emotionsregulation im Arbeitskontext

Wer also sich selbst nicht als Erzeuger seiner Gefühle erkennt, muss damit leben, dass andere ihm unerwünschte Gefühle machen können und er versuchen muss, dies zu verhindern oder eben zu leiden.

Klaus Eidenschink

 Häufig deuten wir Emotionen als etwas, das keinen Platz im Arbeitsalltag haben sollte, schon gar nicht im professionellen Kontext. Oder wir geben unseren Gefühlen, wie z.B. Ärger und Enttäuschung unreguliert Raum. Emotionsregulation ist eine wesentliche Kompetenz im Umgang mit uns und unserem Umfeld. In diesem Seminar stellen wir uns die Frage, wie wir im Arbeitsalltag mit unseren Emotionen umgehen können. Im Zentrum steht das tiefere Verständnis für die verschiedenen Gefühle, die uns im Arbeitsalltag begegnen. Wir erkunden, was primäre und sekundäre Emotionen sind und wie wir diese besser erkennen können. Wir vertiefen unser Verständnis, wie wir uns verhalten, wenn uns eine Emotion steuert.  Wir suchen nach Möglichkeiten, wie wir mit und nicht gegen unsere Gefühlswelten mit anderen vital in Kontakt sein können.
Das ermöglicht uns mehr im Hier und Jetzt zu bleiben und unsere Präsenz zu erhöhen. Wir arbeiten nach einem kurzen Input über Emotionen anhand der Anliegen und Themen der Teilnehmer*innen. Bei Bedarf werden Achtsamkeitsübungen und Focusing angeboten bzw. kurze Inputs zu folgenden Themen:

Inhalte:

  • Was sind primäre und sekundäre Emotionen und welche Bedeutung haben im Arbeitsalltag?
  • Was ist mein Gefühlsvokabular?
  • Wie kann ich das Entstehen meiner Gefühle verstehen?
  • Wie kann ich mit meinen Gefühlen sein und welche Möglichkeitsräume ergeben sich?
  • Welche Bedeutung hat meine Emotionsregulation auf meine Präsenz?